Berlin-Brandenburger prüfen einen gemeinsamen Landesverband

Der Verbandstag des Verbandes Berliner Philatelisten-Vereine wird am 17. März 2012 über einen Antrag abzustimmen haben, der den Vorstand ermächtigt, Möglichkeiten und Synergien für einen Zusammenschluss mit dem Landesverband der Philatelisten Brandensburgs zu prüfen. Kooperationen werden bereits seit Jahren erfolgreich gepflegt, bei Seminaren, Börsen und Tauschveranstaltungen, so dass der Gedanke, dieser Zusammenarbeit auch eine organisatorische Grundlage zu geben, nahe liegt. Damit würden auch den Ressourcen beider Verbände Rechnung getragen, was in Zeiten schwindender Mitgliederzahlen und steigender Altersstruktur ein Vorteil sein kann, auch um “Dubletten” (Verbandstage, Verbandsnachrichten, Internetauftritte etc.) zu vermeiden. Wörtlich heißt es: “Durch einen Zusammenschluss beider Verbände und eine sinnvolle personelle Bündelung auf Verbandsebene könnten Arbeits- und Kosteneinsparungen möglich sein. Dies ist ein Aspekt des Prüfauftrages. Die Verantwortung der örtlichen Vereine für die Arbeit in der Region, deren eigene öffentliche Präsentation und die Mitgliedergewinnung soll durch den Zusammenschluss der beiden Landesverbände nicht eingeschränkt, sondern wirksam unterstützt werden.”


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Ein nicht alltäglicher Freistempel

In den Karnevalshochburgen feiern die Narren, aber auch in der Philatelie gibt es zu jeder Zeit viel “Närrisches”, das einem nicht selten Rätsel aufgibt. Ein Beispiel ist ein Freistempel der Fa. Oetker in Bielfeld (das allein ist weder närrisch noch nicht alltäglich), aber der Freistempel mit Einsatz eines Sonderstempels der Deutschen Post ist es schon. Vielleicht ist solch eine Kombination sogar erst- oder einmalig? Ob die Fa. Oetker hierfür eine besondere Genehmigung erhielt, die Verwendung eines Sonderstempels in einem Freistempel überhaupt zulässig ist, darf zumindest einer Nachfrage wert sein. Für Philatelisten ist es auf jeden Fall ein besonderes Stück, dass Jürgen Olschimke zu melden wusste.
Presse-Kontakt: Frau Astrid Wolffram Tel: 0211- 550 44 13 Email: wolffram@felzmann.de


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MICHEL-Übersee künftig in Farbe!

Mit der Neuauflage des MICHEL-Übersee-Katalog “Nordamerika 2012″, Band 1/1, schließt der Schwaneberger Verlag eine weitere Lücke, denn künftig werden alle neuerscheinenden Bände der umfangreichen Übersee-Katalogreihe in Farbe gedruckt und die Markenabbildungen überwiegend auch farbig wiedergegeben. Zudem sollen alle Kataloge der Reihen Europa und Übersee, aber auch die Deutschland-Kataloge künftig in einem “neuen übersichtlicheren und gleichzeitig handlicheren Kataloglayout” erscheinen. Beim Übersee-Band 1/1 wurden 1 200 neue Abbildungen integriert. Natürlich hat die Umstellung auf Farbe auch ihren Preis. Kostete die “alte” Übersee-Katalog 1/1 (Ausgabe 2011) noch 54 Euro, liegt der Preis für die Neuausgabe bei 66 Euro.
Am 1. März 2012 erscheinen außerdem die Neuauflagen des MICHEL-Münzen-Katalogs 2012 und des Schweiz-Liechtenstein-Spezial-Katalogs 2012, – beide wie gewohnt in Farbe.


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Neues vom Bund Philatelistischer Prüfer

Robert Brunel beendete mit Wirkung vom 8. Februar 2012 seine Prüfertätigkeit als Verbandsprüfer BPP.
Herr Bodo Ströh (Prüfgebiet SBZ) hat seine Prüfertätigkeit im Laufe des Jahres 2012 eingestellt und nimmt Prüfsendungen nur noch bis zum 31. März 2012 entgegen.
Für das Prüfgebiet SBZ-Bezirkshandstempel, Bezirk 3, hat Dr. Klaus Kalb, Germanenstraße 73, 58509 Lüdenscheid, Tel. 02351 24474, E-Mail: kaelbchens@t-online.de seit dem 2. Januar 2012 seine Tätigkeit als Verbandsprüfer des BPP wieder aufgenommen.
Adressänderungen
Dieter Weinbuch, Rothenburger Str. 4, 90613 Großhabersdorf, Tel. +49(0) 9105 9931923, Fax +49 (0) 9105 9931922, dieter.weinbuch@t-online.de
Tobias Huylmans, August-Hornung-Strasse 29, 74080 Heilbronn, Tel. 0170-29-29 974
Dr. Julius Böheim hat folgende Kommunikationsanschlüsse: Tel. 0 75 33/57 96, Fax 0 75 33/45 84
Die vollständige aktuelle Liste ist auf www.bpp.de einzusehen.


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“Perlen aus Papier” – die ganz andere Ausstellung

Wenn eingefleischte Briefmarkensammler an Postwertzeichen-Ausstellungen denken, kommen ihnen Exponatrahmen in mehr oder weniger unendlichen Reihen, wahre “Rahmenwälder” und dergleichen mehr in den Sinn. Besucher solcher Wettbewerbs-Ausstellungen nach starren Reglements sind nicht selten an den Händen abzuzählen, denn während vor den Rahmen gähnende Leere herrscht, knubbeln sich die kauflustigen Philatelisten bei den Händler- und Postständen. Man könnte den Eindruck gewinnen, die einzigen an solchen Ausstellungen Interessierten seien die Aussteller selbst.
Dass es auch ganz anders geht, allerdings auch mit einer völlig abweichenden Zielsetzung, bewiesen zwei junge Studentinnen am 11.-12. Februar 2012 in der “Galerie 1900″ in Düsseldorf. Im Rahmen des Abschlusses ihrer Studien für Design und Architektur präsentierten sie Kommilitonen und anderen Besuchern ihr Examenswerk: “Perlen aus Papier”. Hier ging es nicht um Wettbewerb oder Goldmedaillen, hier stand das Objekt Briefmarke mit ausgesuchten, für Philatelisten fast schon banal klingenden Themen im Vordergrund und wurde jeweils in ein leicht verständliches visuell umgesetztes Ambiente eingekleidet.
Bereits am Eingang des kleinen wohl ehemaligen Ladenlokals hingen große Lupen an der Wand, mit denen man sich die “Kunst im kleinen Format” besser erschließen konnte. Die “Inflation” mit dazugehörigen Marken konnte man sich – demonstriert auf einer Treppe mit Ballons – ersteigen, eine Reis-Marke mit Natur-Reis erfühlen, Propagandamarken mit Hitlers Fratze auf der Rolle betasten und in vielen Schubladen gewünschtes Mehrwissen auf Karten nachlesen. Bedrückender wurde es in einem halb baufälligen kleinen Obergeschossraum, der Feldpost mit Fotos in alt wirkenden Lanzer-Koffern und letzte Grüße von der Front nahebrachte, so nahe, dass so mancher Student(in) berührt länger stehen blieb. Da waren Liebesgrüße auf Postkarten auf einem alten Klavier schon aufmunternder, ebenso eine kleine Sonderschau eines bekannten Düsseldorfer Avantgardisten, den das Thema Sex und Erotik offenbar mehr als anderes motviert hatte, dies mit der Briefmarke zu kombinieren. Kurz gesagt: Die Ausstellung war sehenswert und zeigte die Faszination Briefmarke einmal in völlig anderer Art!


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FEPA-Preise für 2011 vergeben!

Das Kürzel FEPA steht für “Federation of European Philatelic Association”, also für den Verband nationaler europäischer Sammlervereine. Turnusgemäß werden zu Ende eines Jahres drei Preisvergaben angekündigt, die dann der Öffentlichkeit zu Beginn des Folgejahres mitgeteilt werden. In diesem Jahr sind es gleich zwei in Deutschland weithin bekannte Philatelisten, die eine Auszeichnung erfuhren.
Joseph Wolff (Luxemburg) wurde die Ehrung für “außerordentliche Verdienste um die organisierte Philatelie” 2011 zuteil. Wolff ist Ehrenpräsident der FIP, des Weltverbandes nationaler Sammlerverbände, den er von 2006 bis 2010 leitete, war in zahlreichen Funktionen in Verbänden, nicht zuletzt als Präsident des eigenen Luxemburger Verbandes tätig, ist ein bekannter Organisator von großen Ausstellungen und hat sich besonders in der Jugendförderung bewährt. Seit vielen Jahren ist er außerdem als Philatelie-Journalist tätig und Mitglied der AIJP.
Wolfgang Maassen (Deutschland), Chefredakteur mehrerer Philatelie-Zeitschriften und Präsident des Philatelie-Journalisten-Verbandes AIJP, wird mit der FEPA-Medaille für seine “außergewöhnliche Leistung auf dem Gebiet phil. Forschung und Lehre” ausgezeichnet, die sich in seinem zuletzt erschienenen großen philateliegeschichtlichen Werk “Von ersten Alben und Katalogen zu Verlagen von Weltrang” spiegelt.
Der Dritte im Bunde ist Françoise Eslinger (Frankreich), der für seine “außerordentliche Unterstützung der organisierten Philatelie” Anerkennung erfährt. Eslinger ist seit 2003 Direktor der Französischen Post und Präsident von Adephile, eines Vereins zur Förderung der Philatelie.
Bei den FEPA-Auszeichnungen für Vereine, deren Aktivitäten besondere Anerkennung erfuhren, glänzten dieses Mal ein Verein in Vejle (Dänemark), ein Verein in Maribor (Slovenien) und ein spanischer Verein in Granada.
Die Preise werden beim kommenden FEPA-Kongress im Juni in Paris, die FEPA-Medaille für Wolfgang Maassen bei der IPHLA 2012 in Mainz am 4. November 2012 vergeben.


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Gelungenes Jubiläum – 75. Westfälische Münz- & Sammler-Börse mit rund 1.300 Besuchern

Dortmund (Kh) – Rund 1.300 Besucher, Privatsammler wie Großhändler, informierten sich am vergangenen Sonntag, dem 12. Februar 2012, auf der 75. Westfälische Münz- & Sammler-Börse über historische und aktuelle Münzen sowie weitere Zahlungsmittel aus aller Welt und über Sammlerliteratur, Telefonkarten, Orden, Ehrenzeichen, Medaillen sowie Taschenuhren. Die Aussteller, rund 100 Händler aus Dänemark, Deutschland, Litauen, Malta, den Niederlanden und der Schweiz, darunter angesehene Auktionshäuser und Münzfachhändler aus Städten wie München, Hannover, Hamburg, Stuttgart, Nürnberg und Osnabrück, präsentierten wieder zahlreiche Münz-Neuheiten. Dazu gehörten die erste 10-Euro Silber-Gedenkmünze des Jahres 2012 mit dem Motiv “Friedrich der Große” und aktuelle Gold-Euros. Die Aussteller zeigten sich mit ihren Geschäften und Kontakten auf der Börse sehr zufrieden.


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Feldpost im Fokus

„Es geht mir gut – Deutsche Feldpost von 1870 bis 2010“. Unter diesem Motto zeigt das Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow vom 30. März bis 31. Oktober 2012 eine bemerkenswerte Sonderausstellung. In fünf Bereichen geht es unter anderem um die Feldpost im Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie die Feldpost der Bundeswehr. An Audiostationen können vertonte Passagen aus Feldpostkorrespondenzen abgerufen werden. Auch Filmbeiträge wurden in die Schau integriert. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei; nähere Infos gibt es telefonisch unter 030 / 36872601.


Postagenturen arbeiten „ehrenamtlich“

Nach Ansicht des Bundesverbandes der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) zahlt die Deutsche Post zu geringe Provisionen an die Postagenturen. Dies berichtet der Briefmarken Spiegel in seiner März-Ausgabe, die am 24. Februar erscheint. Viele Inhaber kleiner Postagenturen betrieben ihr Geschäft demnach sozusagen „ehrenamtlich“. Ohne Postbank-Dienstleistungen „decken die Umsätze die Kosten nicht“, schildert der Verband „die Aussage vieler Agenturbetreiber“.


BPP-Fachprüfer bei der 22. Internationale Briefmarken-Messe Essen vom 12. bis 14. April 2012

An allen drei Tagen können sich Messebesucher kostenlos am Beratungsstand des BPP im Zentrum Philatelie von Experten über das Prüfwesen informieren und beraten lassen. Nachfolgend genannte Experten stehen dafür zur Verfügung:
Am 12. April 2012 Rolf Tworek, Michael Wieneke und Udo Fleiner; am 13. April 2012 Rolf Tworek, Hans-Dieter Schlegel, Michael Wieneke und Tobias Huylmans und am 14. April 2012 Rolf Tworek, Hans-Dieter Schlegel, Volker Mehlmann und Tobias Huylmans. Prüfungen können am Beratungsstand nicht durchgeführt werden.


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