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January's Stamp & Coin Mart has something for every level of collector, with in-depth features on some classic stamps and coins, and a beginner's guide to perhaps the most famous stamp in the world.
Our back to basics guide to the Penny Black explains why this iconic issue still fascinates philatelists more than 150 years after it was printed, and provides beginners with an easy guide to plating and valuing the stamps. Meanwhile, as the philatelic world begins the celebrations of King George V's accession to the throne, we take a look at the Collector King's first stamp, the Downey Head, as part of our exclusive series on the Royal Philatelic Collection.
In addition to celebrating these classics, we also focus on more recent collectables. Our Top 50 Stamps of 2009 includes some wonderful, colourful issues from the past twelve months, whilst we also look back on the last decade of stamp issues with our top ten stamps of the decade. Our new GB section reveals the Classic Album Covers stamps due for release in January, while we take a philatelic tour of Germany, and pick out ten stamps honouring Elvis Presley, who would have been celebrating his 75th birthday this month.
With news, opinion pieces, auction results, coin and stamp issues, postal history and some fantastic competitions and reader offers, Stamp & Coin Mart is kicking off 2010 with another bargain-packed issue brimming with informative and fun features. To purchase please visit www.stampandcoin.co.uk
„Philatelisten wissen mehr.“ Einen neuerlichen Beweis für die Richtigkeit dieser These legte der Kieler Philatelist Horst Scholz vor. Er wies nach, dass die Verantwortlichen der Deutschen Post mit der Sprache des Alten Testaments ein kleines Problem hatten.
Auf dem Berliner Ersttagssonderstempel zur Ausgabe „Jüdischer Hochzeitsring Erfurt“ sollte der hebräische Glückwunsch „Masel tov“ erscheinen. Das Glück war der Grafikerin, Corinna Rogger, aber nicht hold. Sie vertauschte die Worte. Statt „Gut Glück“ erschien auf dem Stempel „Glück gut“ oder „tov masel“.
Masel hatte die Post somit keines, nur ein ausgewachsenes Schlamassel.
Ein seltener England-Brief aus dem Jahre 1856 an den Earl Spencer wurde am 25.Januar 2010 auf dem Bahnhof von Brüssel gestohlen. Bei dem Brief handelt es sich um eine nach London gelaufene Ganzsache mit blauem ovalem Wertstempel „TWO PENCE“.
Nach der Ankunft wurde der Brief mit einer zusätzlichen 2-Pence-Marke frankiert und nach Althorp, dem Familien-Landsitz der Spencers in Northampton, nachgesendet. Das Stück gilt in dieser Form als Unikat der England-Philatelie. Der Umstand, dass der Brief an die Britische Adelsfamilie des Earl Spencer auf dem Landgut Althorp in Northampton adressiert ist, macht ihn auch unter gesellschafts-historischen Aspekten für die Philatelie interessant. Das Landgut ist heute die letzte Ruhestätte der bei einem Autounfall tödlich verletzten Princess of Wales, Lady Diana Spencer.

Dieser seltene Brief wurde Ende Januar in Brüssel gestohlen wie die gesamte Sammlung, in der er enthalten war.
Vor 160 Jahren, also vor gut zwei heutigen Menschenleben, erschienen am 1. November 1849 im Königreich Bayern die drei ersten deutschen Briefmarken. Damit übernahm die damalige Monarchie unter König Maximilian II. nach neuneinhalb Jahren die britische Errungenschaft einer Vorausentrichtung der Postgebühren durch aufklebbare Wertzeichen.
Anders als Großbritannien verzichteten die Bayern dabei bis 1911 auf die Abbildung des jeweiligen Monarchen und wählten eine schlichte, rein zweckbezogene Darstellung mit der Wertangabe im Zentrum. An diesem Konzept orientierte sich auch das Königreich Sachsen bei der Herausgabe seiner ersten Briefmarke am 1. Juli 1850.
Von den drei ersten deutschen Marken hat es vor allem der "Schwarze Einser" (Bayern MiNr. 1) zu besonderem Ruhm gebracht, also der kleinste der drei Nennwerte. Seine Sonderstellung in der Deutschland-Philatelie führte zu einer Bewertung, die sich durch die Auflage und die Zahl der erhaltenen Marken allein nicht erklären lässt.
Mehr
Informationen hierzu im aktuellen Heft des
Briefmarkenspiegel
Der Beitrag von Urs Hobi erzählt die kuriose Geschichte mit nachgeahmten Briefmarken, die von der Schweizer Post nicht beanstandet wurden (Seite 42).in der Deutschen Briefmarken-Revue
Seit den beiden Aufdruckwerten zugunsten der Hilfe für Kriegsgeschädigte von 1919 gab das Deutsche Reich Zuschlagsmarken heraus, deren Erlös für soziale Zwecke bestimmt war. Nach der Hochinflation erschienen im Februar 1924 die ersten Marken für die Deutsche Nothilfe.
Auf politisch unverfängliche Motive wie Wappen, Bauten und Burgen in der Weimarer Zeit folgten unter den Nationalsozialisten 1933 Motive aus den Werken Richard Wagners, und Anfang November 1934 die sogenannten "Berufsstände". Dr. Andreas Hahn vom Bonner Archiv für Philatelie kommentierte diese Serie im Rahmen einer Ausstellung mit Propaganda-Motiven jener Zeit: "Die Berufswelt war in dieser neun Marken umfassenden Serie ausschließlich Männern vorbehalten. Erstmals erscheint hier auf Briefmarken der neue Idealtypus des deutschen Mannes: klassisch-kantige, bisweilen holzschnitthaft wirkende Gesichtszüge und kräftige, athletische Körper, die Stärke demonstrieren sollen. Es verwundert kaum, dass der eher vergeistigt wirkende Entwurf des Forschers mit seiner Brille von Erich Feyerabend von den neuen Machthabern abgelehnt wurde."
Mehr Informationen hierzu im
aktuellen Heft des
Briefmarkenspiegel
Nachdem die Deutsche Reichspost im Jahre 1930 die Wappenzeichnungen auf den jährlichen Nothilfeausgaben durch Bauwerke ersetzt hatte, wurde allgemein damit gerechnet, dass dieses neue Thema Über Jahre Bestand haben würde. Tatsächlich war die 3. Bauwerke-Ausgabe von 1932, die nach längerer Unterbrechung wieder fünf Werte umfasste (MiNr. 474-478), schon die letzte. Die Nationalsozialisten, die im Fr�hjahr 1933 an die Macht kamen, nutzten sehr schnell auch die Briefmarken als Mittel der Propaganda.
Interessante Hintergründe und Entwürfe aus Archiven hat auch dieser Artikel im Rahmen der Serie über Ausgaben des Deutschen Reiches zu bieten (ab Seite 29 in der Deutsche Briefmarken-Revue)
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